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30. Sept. ·

So gehst du mit der Angst vor der Dunkelheit um: Ideen für Eltern

Angst vor der Dunkelheit ist in der Kindheit sehr häufig. Das kannst du tun, damit sich dein Kind zur Schlafenszeit sicher fühlt.

So gehst du mit der Angst vor der Dunkelheit um: Ideen für Eltern
KI-generiertes Bild, gemäß Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung).

Wie hilft man einem Kind, das Angst vor der Dunkelheit hat? Der erste Schritt ist, die Angst ernst zu nehmen: Für das Kind ist die Dunkelheit wirklich beängstigend, und der Satz „Du brauchst keine Angst zu haben“ löst das selten. In diesem Artikel geben wir dir praktische Ideen für die Schlafenszeit, erklären, wie eine Geschichte helfen kann, und sagen, wann du mit einer Fachperson sprechen solltest.

Warum die Dunkelheit Angst macht

Die Angst vor der Dunkelheit ist häufig und tritt meist ab 2 oder 3 Jahren auf, wenn die Fantasie wächst. In der Dunkelheit sieht das Kind seine Umgebung nicht mehr, und die Fantasie füllt die leeren Räume mit Monstern, Geräuschen und Schatten. Das bedeutet nicht, dass es ein Problem gibt: Es gehört zur Entwicklung und vergeht in den meisten Fällen mit der Zeit und mit Unterstützung.

Was du zur Schlafenszeit tun kannst

  • Schaffe eine ruhige Routine: Bad, Schlafanzug, eine Geschichte, ein Kuss und Licht aus, immer in derselben Reihenfolge.
  • Nutze ein sanftes Nachtlicht, am besten in einem warmen Ton.
  • Lass die Tür angelehnt, wenn das Kind es bevorzugt.
  • Kontrolliere das Zimmer gemeinsam mit ihm, ohne daraus ein zu langes Ritual zu machen.
  • Biete einen Trostgegenstand an, etwa ein Kuscheltier oder eine Lieblingsdecke.

Was du sagen und was du vermeiden solltest

Statt...Versuche...
„Du brauchst keine Angst zu haben“„Ich verstehe, dass dir die Dunkelheit Angst macht. Ich bin gleich nebenan.“
„Dafür bist du schon zu groß“„Viele Kinder fühlen das Gleiche. Lass uns einen Weg finden, damit es dir besser geht.“
Auslachen oder schimpfenZuhören und fragen, was sich das Kind vorstellt
Jede Nacht ohne Plan bei ihm schlafenKleine Schritte vereinbaren, etwa bleiben, bis es einschläft, und nach und nach früher gehen

Schrittweise vorgehen

  1. 1Sprich tagsüber über die Angst, nicht nur abends, wenn das Kind schon müde ist.
  2. 2Erkunde die Dunkelheit spielerisch: Spiele mit Taschenlampen, Verstecken im Haus, Schattentheater.
  3. 3Verringere das Licht nach und nach, statt es auf einmal zu entfernen.
  4. 4Lobe kleine Fortschritte, so gering sie auch sind.
  5. 5Behalte die Routine bei, auch an Wochenenden und in den Ferien.

Wie eine Geschichte helfen kann

Eine Geschichte, in der das Kind die Hauptfigur ist und der Dunkelheit mutig begegnet, kann ein guter Ausgangspunkt sein, um über das Thema zu sprechen. Im Buch kann die Figur entdecken, dass die Dunkelheit vertraute Geräusche und Gerüche hat, dass Monster Schatten sind und dass immer jemand in der Nähe ist. Wenn das Kind möchte, kann es kommentieren, was die Figur tut und wie sie sich fühlt.

In einem personalisierten Buch kannst du das Thema wählen und bis zu 5 Figuren haben, darunter die Eltern oder ein Geschwisterkind. Du kannst die Geschichte selbst schreiben, mit den Worten, die du zu Hause benutzt, oder sie von uns erstellen lassen. Die Vorschau ist kostenlos, ohne Konto, und jedes Buch enthält 2 kostenlose Überarbeitungen.

Die Kollektion MyStoriez+ (in Kürze)

EpicStoriez bereitet die Kollektion MyStoriez+ vor, mit 12 fertigen Geschichten in 3 Modulen, darunter ist „Die Angst vor der Dunkelheit“ geplant. Auf der Website ist die Kollektion weiterhin als „in Kürze“ gekennzeichnet, ein Abonnement ist daher im Moment nicht möglich.

Wann du Hilfe suchen solltest

Ist die Angst sehr intensiv, hält sie mehrere Monate an, hindert sie das Kind am Schlafen oder kommen andere Schwierigkeiten hinzu, etwa Ängste tagsüber oder häufige Albträume, sollte man mit dem Kinderarzt, der Lehrkraft oder einem Psychologen sprechen. Ein Buch kann begleiten, ersetzt aber keine professionelle Hilfe.

Häufige Fehler

  • Das Kind von einem Tag auf den anderen zwingen, allein im Dunkeln zu bleiben.
  • Über die Angst lachen oder sie mit der anderer Kinder vergleichen.
  • Abends gruselige Geschichten erzählen.
  • Dinge versprechen, die du nicht halten kannst, etwa „du wirst nie wieder Angst haben“.

Albträume und nächtliche Ängste: nicht dasselbe

Die Angst vor der Dunkelheit tritt vor dem Einschlafen auf, wenn sich das Kind allein im Halbdunkel sieht. Albträume geschehen im Schlaf und lassen es verängstigt aufwachen. In beiden Fällen ist die Antwort ähnlich: das Kind beruhigen, zeigen, dass du in der Nähe bist, und gruselige Reize am Abend vermeiden. Sind die Albträume sehr häufig, sollte man mit dem Kinderarzt sprechen.

Ruhige Aktivitäten vor dem Zubettgehen

  • Ein warmes Bad und ein kurzes Gespräch über den Tag.
  • Eine ruhige Geschichte, laut vorgelesen.
  • Sanfte Musik oder Naturgeräusche.
  • Bildschirme in der letzten Stunde vor dem Schlafen vermeiden.
  • Zusammen dreimal tief durchatmen, bevor das Licht ausgeht.

Dem Kind beibringen, sich selbst zu beruhigen

Mit der Zeit ist es nützlich, dem Kind Werkzeuge an die Hand zu geben, um die Angst ohne deine Hilfe zu bewältigen. Du kannst ihm beibringen, das Kuscheltier zu umarmen, langsam zu atmen, bis zehn zu zählen oder sich einen Ort vorzustellen, den es mag. Übe diese Strategien tagsüber in ruhigen Momenten, damit es sie nutzen kann, wenn es sie braucht.

Kurz gesagt

Die Angst vor der Dunkelheit ist normal und lässt mit Geduld, Routine und Gesprächen meist nach. Hör dem Kind zu, schaffe eine ruhige Routine, geh in kleinen Schritten vor und füge, wenn du möchtest, eine Geschichte hinzu, in der es die Hauptfigur ist. Probiere die kostenlose Vorschau aus und entscheide, nachdem du das Ergebnis gesehen hast.

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